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Eduard Drumm |
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Eduard Drumm: Inspiration zu erhalten, neue Formen zu erkennen,
unverhoffte aus jahrzehntelangem Hand-Werk, das immer wieder beharrliche Zeichnen von Linien, Kurven, Körpern, Strukturen, schwarz-weißen Flächen und Details machte sensibel für neue Erfahrungen, wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt die Farben und das Licht darstellten, ihre Strukturen und Abfolgen in einem Motiv.
Für meine Arbeitsweise gibt es drei entscheidende Einflüsse: - die fast unerschöpflichen Möglichkeiten der Collage-, Décollage- und Frottagetechniken - den spannenden Weg von der Figuration zur Abstraktion zu gehen (von der Gegenständlichkeit zur Gegenstandslosigkeit, die jedoch immer nur semi-abstrakt ist um den Betrachter zu eigenem Assozieren und Interpretieren einzuladen. - das Erlebnis von Farbe und tektonischer Abstraktion, insbesondere südlicher Länder (Provence, Kanaren, Nord- und Westafrika) die sichtbaren Spiegelungen, Schattierungen, Vereinfachungen, Verdrehungen, "Trugbilder", Kontraste, Farbabfolgen, die sichtbare Schwärze, das Licht.... wie die Natur sie zeigt und zu einer starken Faszination werden läßt, der man sich aussetzt.
"Reale Erscheinungen", Figuratives, Gegenstände, Strukturen, Farben abstrahiert die Natur durch äußere Einflüsse wie Luftschichten, Hitzeschlieren, Tagezeiten, usw. laufend selbst. Linien, Risse, Sprünge, Gesteinsformationen, Farbstrukturen und Licht erhalten neue Bezüge, stellen sich andersartig dar. Dieses gemalte "Halb-Abstrakte" und vermeintlich "Gegenstandslose Bild" leitet nun beim Betrachter die Interpretation der Strukturen, Formen und Farben, das landschaftliche Imaginieren, das Vervollständigen, das Umdeuten, schließlich das "Sehen" ein. Der gleichzeitig gezeigte figurative "Anlass", das Motiv, dient als ein möglicher Wegweiser. Das Motiv, ein Eindruck von Natur wird seziert, "zer-stört", abstrahiert, damit es immer wieder unterschiedlich "erträumt" und vervollständigt betrachtet werden kann. Das erzeugt die Spannung in abstrahierten Bildern. Ein Eigenleben stellt sich dar, im günstigsten Fall eine "gleichwertige Parallele" zur Natur.
Ausstellungen in Deutschland und Frankreich:
1991 Airport Gallery, Flughafen Frankfurt am Main, Deutschland 1992 Chagal-Saal, Städtische Bühnen, Frankfurt am Main, Deutschland 1992 Foyer du Théatre de Lyon, Frankreich 1992 Galerie des Café des Kunsthalle Schirn, Frankfurt am Main, Deutschland 1997 Galerie der Stadtbibliothek, Oberursel/Taunus, Deutschland 1999 Rathaus-Foyer, Oberursel/Taunus, Deutschland 1999 Internationales Theater Frankfurt, Frankfurt am Main, Deutschland 1999 Französiches Kulturinstitut, Frankfurt am Main, Deutschland 1999 Foyer des Office de Tourisme de Cavaillon, Frankreich 2000 Internationales Theater Frankfurt, Frankfurt am Main, Deutschland 2000 Strandcafé, Frankfurt am Main, Deutschland 2000 Charité Saint Europe, Schlossplatz, Gordes, Frankreich |